Friedensweg.e.V: - antimilitaristische Informationen und Aktionen aus Leipzig
Es gibt keinen Weg zum Frieden, der Frieden ist der Weg! M.Gandhi
 
18 Mai 2012
Themen
Home
DFG-VK
Frieden
Termine
Flughafen Leipzig-Halle
Völker Schlacht Preis
Antifaschismus
Antirassismus
Links
statement

Statement, das ist politisches Radio auf Radio Blau, dem Bürgerradio aus Leipzig, mehr Sendung: 2mal im Monat, Mittwoch 18.00 Uhr, genaue Infos dazu unter www.radioblau.de

Radio blau
Selbstdarstellung
Sendungsthemen
antimilitaristischte Nachrichten
-------------------
Friedensbüro Hannover
Newsletter








Herzlich Willkommen auf der Homepage des Friedensweg e.V. Leipzig, einem Verein, der sich aus der Organisation des Ostermarsches heraus gegründet hat, aber inzwischen einiges mehr an ökologischen und friedensbewegten Inhalten bietet.

Ostermarsch in Leipzig 2012
Dienstag, den 03. April 2012 um 21:26 Uhr

Der imperiale Herrschaftsanspruch der westlichen Welt und der angestrebte „ungehinderte Zugang zu Rohstoffen und Märkten“ machen die Welt immer unsicherer. Bedrohungsszenarien werden politisch initiiert, medial vermittelt und militärisch umgesetzt. Nachdem der zuvor von USA und EU hofierte Staatschef Gaddafi exekutiert und das erdölreiche Libyen rekolonialisiert wurden, wendet sich die Kriegspropaganda nun Ahmadinedschad und dem Iran zu. Nachdem selbst die letzten Sandkastenstrategen eingesehen haben, dass der Krieg in Afghanistan nicht zu gewinnen ist und selbst die Liquidierung von Osama bin Laden oder die Massakrierung von Zivilisten die NATO dem erhofften Endsieg im „Krieg gegen den Terror“ nicht näher gebracht haben, geht es nur noch um geordneten Rückzug und die Verlegung der Truppen in lohnendere  Kriegsgebiete wie den Nahen Osten.

Der Krieg beginnt hier- stoppen wir ihn hier

Auch in Leipzig galoppiert die Militarisierung munter voran: die Zahl der „Transitpassagiere“ auf dem Leipziger Flughafen ist trotz Rückgang auf 400 000 im Jahr 2011 immer noch gewaltig. Wie die 2012 abfliegenden Bundeswehrsoldaten gezählt werden, bleibt noch offen, wahrscheinlich ist jedoch eine Verbuchung als Urlaubsflieger. Die mit dem militärischen Missbrauch verbundene Gefährdung ziviler Passagiere und der Bevölkerung insgesamt wird trotz offizieller Gutachten negiert, vertuscht und verharmlost. Stattdessen werden legal und demokratisch handelnde Initiativen und Bürger kriminalisiert und überwacht. An Leipziger Schulen rekrutieren völlig unparteiische Jugendoffiziere munter die Zufallenden der nächsten grundgesetzwidrigen Auslandseinsätze. Und Michel und Micheline schauen zu bzw. weg.

Damit es nicht so bleibt, gibt es im Rahmen der bundesweiten Ostermarschaktivitäten auch in Leipzig die Gelegenheit zur Aktivität:

Am Samstag, dem 07.04., präsentieren sich ab 10 Uhr auf dem Nikolaikirchhof Leipziger und überregionale Vereine, Initiativen und Gruppen mit friedenspolitischen Arbeitsinhalten. Während der Veranstaltung wird neben Redebeiträgen zu den Kampagnen „Aufschrei- Waffenhandel stoppen“ (Pfarrer i.R. Christian Führer) und „Schulfrei für die Bundeswehr“ (angefragt: GEW) sowie lokaler antimilitaristischer Arbeit symbolisch ein Schwert zu einer Sichel geschmiedet. Diese wird am Weltfriedenstag als 5. Leipziger Friedenspreis vergeben.

Im Anschluss an die Veranstaltung auf dem Nikolaikirchhof steht ab 12.30 Uhr ein Besuch bei der sich auf den Afghanistan- Einsatz vorbereitenden 13. Panzergrenadierdivision an der Olbricht- Kaserne und ab 14 Uhr das Rollen des Militär- Kuckucks- Ei am Kriegsflughafen Leipzig/ Halle auf dem Programm.

Frieden wollen heißt handeln. Deshalb: Ostern auf die Straße.

„Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg.“ Mahatma Gandhi


 
Aufruf für eine Gedenkinstallation für die Deportierten auf dem Leipziger Hauptbahnhof
Montag, den 17. Oktober 2011 um 13:00 Uhr

Seit Jahren bemühen sich Mitglieder des Friedenszentrums Leipzig um die Errichtung einer Erinnerungsstätte für alle deportierten Männer, Frauen und Kinder, die mit Zügen der Deutschen Reichsbahn über deren Leipziger Streckennetz in die Zwangs- und Todeslager verschleppt wurden. Anstoß hierfür waren Gedenktafeln auf anderen Bahnhöfen wie dem Bahnhof Dresden- Neustadt.
Das Projekt unterstützen derzeit u.a. Küf Kaufmann, Vorsitzender der Israelitischen Religionsgemeinde in Leipzig, Sebastian Krumbiegel von den Prinzen, die Leipziger Bundestagsabgeordneten Thomas Feist, Barbara Höll, Monika Lazar und Daniela Kolbe, die Landtagsabgeordneten Holger Mann, Petra Köpping, Volker Külow und Dirk Panter, Vertreter der Ephraim-Carlebach- Stiftung, die Christlich-Jüdische Arbeitsgemeinschaft, der Bund der Antifaschisten Leipzig und die Gruppe Gedenkmarsch.
Die Ganzmetallinstallation soll aus einem Hohlsockel bestehen, auf der Oberplatte befinden sich ein gestalteter Koffer sowie eine Inschrift. Der Denkmalsentwurf stammt vom Leipziger Künstler Roland Steckel, der Entwurf für die Inschrift vom Historiker Steffen Held. Die Inschrift lautet: Am 14. Februar 1945 wurden 169 Männer, Frauen und Kinder in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Wenige Wochen vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges war es der letzte Transport jüdischer Opfer aus Leipzig. Zum Gedenken an alle Opfer von NS- Verbrechen, die in den Jahren von 1933 bis 1945 über das Leipziger Eisenbahnnetz in Zwangs- und Todeslager verschleppt wurden. Der Koffer aus Eisenblech steht symbolisch für jene Koffer, die, gefüllt mit wenigen Alltagsgegenständen und Habseligkeiten, die Deportierten auf ihrem letzten Weg begleiteten. Er hat eine vorgesehene Größe von 60 x 45 x 20 cm und zeigt auf der Vorderseite eine vergitterte Waggonluke mit von innen herausgreifenden Händen. Die Rückseite trägt eine fünfstellige Transportnummer. Der Sockelhohlkörper hat die Maße 120 x 80 x 90 cm.
Nach der Gedenkveranstaltung zum 27. Januar 2010 kam es zu ersten direkten Verhandlungen mit dem Management des Leipziger Hauptbahnhofs. Es gab eine Verständigung darüber, als Standort den „Museumsbahnsteig“ 24 zu wählen. Da die Deutsche Bahn AG sich außerstande sah, die Kosten des Projektes in Höhe von ca. 5000 € finanziell zu  unterstützen, entschlossen sich die Initiatoren, die Installation auf Spendenbasis zu realisieren. Der für den Spendenaufruf erforderliche Gestattungsvertrag mit der DB AG wurde bisher nicht geschlossen. Nun wurde auf Anfrage mitgeteilt, dass das Projekt aus Sicherheits- und Denkmalsschutzgründen auf dem Gelände des Hauptbahnhofes nicht realisierbar sei. Wir sind entschlossen, am zuvor erreichten Konsens für Gestaltung und Standort der Installation mit Nachdruck festzuhalten. Dazu werden weitere Unterstützer benötigt. Es darf nicht der Eindruck entstehen, eine Gedenkinstallation auf dem Leipziger Hauptbahnhof sei nicht gewollt. Die Realisierung des Projektes
erfordert also die Unterstützung Vieler und einen langen Atem. Bei Interesse wenden Sie sich an:
Torsten Schleip  t. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


 
Januar 2010
Montag, den 03. Januar 2011 um 21:02 Uhr

Aktuell:

1. Dienstag, 11. Januar 2011, 17 Uhr  Raum S 205 im Neuen Seminargebäude der Uni Leipzig, Universitätsstraße

Treffen der Leipziger Friedensbewegten/ Leipzig gegen Krieg/ Leipziger Friedensforum

Themen:         - Vorbereitung Ostermarsch 2011

- Vorstellung Ideen für 27. Januar/ Stand Denkmalsprojekt Hauptbahnhof

- regionale Vernetzung zur Kampagne „ Schulfrei für die Bundeswehr“ (Arbeitstitel)

 

2. amina- antimilitaristische nachrichten auf Radio blau

Mittwoch, 05. Januar 2011, 18 bis 19 Uhr

auf UKW 99,2 MHz, sowie 94,4 MHz & 89,2 MHz und im Kabelnetz der Primacom auf 97,9 MHz


Zuletzt aktualisiert am Montag, den 03. Januar 2011 um 21:05 Uhr
 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 Weiter > Ende >>

Seite 1 von 5



95 Friedensthesen

zufällige Auswahl aus 95 Friedensthesen, angeschlagen beim Ostermarsch 1997 in Wittenberg

alle Thesen
Hintergründe
Kyritz-Ruppiner Heide
Urangeschosse
Jugoslawienkrieg
intern
 
© Friedensweg e.V. 2011