Friedensweg.e.V: - antimilitaristische Informationen und Aktionen aus Leipzig
Es gibt keinen Weg zum Frieden, der Frieden ist der Weg! M.Gandhi
 
28 Januar 2012
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Statement, das ist politisches Radio auf Radio Blau, dem Bürgerradio aus Leipzig, mehr Sendung: 2mal im Monat, Mittwoch 18.00 Uhr, genaue Infos dazu unter www.radioblau.de

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Herzlich Willkommen auf der Homepage des Friedensweg e.V. Leipzig, einem Verein, der sich aus der Organisation des Ostermarsches heraus gegründet hat, aber inzwischen einiges mehr an ökologischen und friedensbewegten Inhalten bietet.

Aufruf für eine Gedenkinstallation für die Deportierten auf dem Leipziger Hauptbahnhof
Montag, den 17. Oktober 2011 um 13:00 Uhr

Seit Jahren bemühen sich Mitglieder des Friedenszentrums Leipzig um die Errichtung einer Erinnerungsstätte für alle deportierten Männer, Frauen und Kinder, die mit Zügen der Deutschen Reichsbahn über deren Leipziger Streckennetz in die Zwangs- und Todeslager verschleppt wurden. Anstoß hierfür waren Gedenktafeln auf anderen Bahnhöfen wie dem Bahnhof Dresden- Neustadt.
Das Projekt unterstützen derzeit u.a. Küf Kaufmann, Vorsitzender der Israelitischen Religionsgemeinde in Leipzig, Sebastian Krumbiegel von den Prinzen, die Leipziger Bundestagsabgeordneten Thomas Feist, Barbara Höll, Monika Lazar und Daniela Kolbe, die Landtagsabgeordneten Holger Mann, Petra Köpping, Volker Külow und Dirk Panter, Vertreter der Ephraim-Carlebach- Stiftung, die Christlich-Jüdische Arbeitsgemeinschaft, der Bund der Antifaschisten Leipzig und die Gruppe Gedenkmarsch.
Die Ganzmetallinstallation soll aus einem Hohlsockel bestehen, auf der Oberplatte befinden sich ein gestalteter Koffer sowie eine Inschrift. Der Denkmalsentwurf stammt vom Leipziger Künstler Roland Steckel, der Entwurf für die Inschrift vom Historiker Steffen Held. Die Inschrift lautet: Am 14. Februar 1945 wurden 169 Männer, Frauen und Kinder in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Wenige Wochen vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges war es der letzte Transport jüdischer Opfer aus Leipzig. Zum Gedenken an alle Opfer von NS- Verbrechen, die in den Jahren von 1933 bis 1945 über das Leipziger Eisenbahnnetz in Zwangs- und Todeslager verschleppt wurden. Der Koffer aus Eisenblech steht symbolisch für jene Koffer, die, gefüllt mit wenigen Alltagsgegenständen und Habseligkeiten, die Deportierten auf ihrem letzten Weg begleiteten. Er hat eine vorgesehene Größe von 60 x 45 x 20 cm und zeigt auf der Vorderseite eine vergitterte Waggonluke mit von innen herausgreifenden Händen. Die Rückseite trägt eine fünfstellige Transportnummer. Der Sockelhohlkörper hat die Maße 120 x 80 x 90 cm.
Nach der Gedenkveranstaltung zum 27. Januar 2010 kam es zu ersten direkten Verhandlungen mit dem Management des Leipziger Hauptbahnhofs. Es gab eine Verständigung darüber, als Standort den „Museumsbahnsteig“ 24 zu wählen. Da die Deutsche Bahn AG sich außerstande sah, die Kosten des Projektes in Höhe von ca. 5000 € finanziell zu  unterstützen, entschlossen sich die Initiatoren, die Installation auf Spendenbasis zu realisieren. Der für den Spendenaufruf erforderliche Gestattungsvertrag mit der DB AG wurde bisher nicht geschlossen. Nun wurde auf Anfrage mitgeteilt, dass das Projekt aus Sicherheits- und Denkmalsschutzgründen auf dem Gelände des Hauptbahnhofes nicht realisierbar sei. Wir sind entschlossen, am zuvor erreichten Konsens für Gestaltung und Standort der Installation mit Nachdruck festzuhalten. Dazu werden weitere Unterstützer benötigt. Es darf nicht der Eindruck entstehen, eine Gedenkinstallation auf dem Leipziger Hauptbahnhof sei nicht gewollt. Die Realisierung des Projektes
erfordert also die Unterstützung Vieler und einen langen Atem. Bei Interesse wenden Sie sich an:
Torsten Schleip  t. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


 
Januar 2010
Montag, den 03. Januar 2011 um 21:02 Uhr

Aktuell:

1. Dienstag, 11. Januar 2011, 17 Uhr  Raum S 205 im Neuen Seminargebäude der Uni Leipzig, Universitätsstraße

Treffen der Leipziger Friedensbewegten/ Leipzig gegen Krieg/ Leipziger Friedensforum

Themen:         - Vorbereitung Ostermarsch 2011

- Vorstellung Ideen für 27. Januar/ Stand Denkmalsprojekt Hauptbahnhof

- regionale Vernetzung zur Kampagne „ Schulfrei für die Bundeswehr“ (Arbeitstitel)

 

2. amina- antimilitaristische nachrichten auf Radio blau

Mittwoch, 05. Januar 2011, 18 bis 19 Uhr

auf UKW 99,2 MHz, sowie 94,4 MHz & 89,2 MHz und im Kabelnetz der Primacom auf 97,9 MHz


Zuletzt aktualisiert am Montag, den 03. Januar 2011 um 21:05 Uhr
 
Kooperation Kultusminsiterium und BW in Sachsen
Sonntag, den 19. Dezember 2010 um 19:46 Uhr

PM: Endlich wieder Wehrkundeunterricht an Schulen

Rechtzeitig zum Fest des Friedens unterzeichnen am 21. Dezember der mutmaßlich ungediente sächsische Kultusminister Prof. Roland Wöller und der sicherlich langgediente Generalmajor Heinrich Geppert vom Wehrbereichskommando III die erste Kooperationsvereinbarung zwischen einem Kultusministerium und der Bundeswehr in Mitteldeutschland. Zwanzig Jahre nach der Einheit steht Deutschland nicht nur im Krieg für „den ungehinderten Zugang zu Rohstoffen und Märkten in aller Welt“ (Weißbuch der Bundeswehr). Mit der „Bundeswehr zum Anfassen“ haben Wehrdienstberater und Jugendoffiziere jetzt einen noch ungehinderteren Zugang zu den Köpfen der Heranwachsenden. Bisher schon obrigkeitshörige Lehrerinnen und Lehrer werden es sich dank höchstdienstherrlicher Absolution sicher nicht entgehen lassen, den Kanonenfutter- Rekrutierern die Klassenraumtüren weit zu öffnen. Natürlich einzig zum Zweck, dass die Rattenfänger in Uniform „ vor dem Hintergrund der immer komplizierter werdenden Welt  Antworten und Zusammenhänge nationaler und internationaler Sicherheitspolitik im Unterricht verständlich und lebensnah“ erklären können. Und die Erde ist eine Scheibe.

Wir hoffen, dass den Werbern der Bundeswehr dank zivilgesellschaftlichen Engagements eine einseitige und kritiklose Indoktrination sächsischer Schülerinnen und Schüler erschwert und phantasievoll und gewaltfrei zur „Wehrdienst“verweigerung angeregt wird. Aufgerufen sind Schüler, Eltern, Lehrer, Gewerkschaftler und andere Friedensbewegte. Möglichkeiten gibt es viele: Proteste von Erziehungsberechtigten und engagierten Pädagogen, das Schaffen von Möglichkeiten zu ausgewogener Information, Ablehnungsbeschlüsse von Schulkonferenzen, kritisches Hinterfragen oder im „Ernstfall“ entschuldigtes Fehlen.

Der weiteren Militarisierung der Gesellschaft muss Einhalt geboten werden. Die Bundeswehr hat an sächsischen Schulen nichts verloren und nichts zu suchen. In Plastiksäcken aus Afghanistan oder von anderen weltweiten Einsatzgebieten heimkehrende Ex-Oberschüler und Gymnasiasten heben weder das Bildungsniveau Sachsens noch verbessern sie die Ergebnisse der PISA- Studien. Stellt euch vor es ist Krieg und keiner geht hin.

  Schulfrei für die Bundeswehr!

Erziehung zum Frieden statt Werben fürs Sterben.

 

weitere Informationen:

Die Bundeswehr im Kampf an der Heimatfront
http://imi-online.de/2009.php?id=1871


Michael Schulze von Glaßer, An der Heimatfront. Öffentlichkeitsarbeit

und Nachwuchswerbung der Bundeswehr, 2010.
http://www.papyrossa.de/sites_buchtitel/schulze_heimatfront.htm


Fact-Sheet "Bundeswehr und Schulen" der Informationsstelle Militarisierung

http://imi-online.de/2010.php?id=2116


kehrt marsch. Den Bundewehr-Werbefeldzug stoppen!

http://www.kehrt-marsch.de/


Kölner Initiative "Schule ohne Bundeswehr"

http://www.jungegew.de/schule-ohne-bundeswehr.html


Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 19. Dezember 2010 um 19:51 Uhr
 
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